newsLAB
60 Minuten
Gruppe im Raum. Echte Videos. Einschätzung vor und nach dem Hinsehen.
Sendung
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01 newsLAB · newsSENSE · bildungssprit
Jugendliche treffen Nachrichten auf TikTok, Instagram und YouTube. Redaktion, Creator*in und Partei stehen dort nebeneinander und sehen gleich aus. Zwei Apps von bildungssprit geben ihnen fünf Fragen, mit denen sie einordnen können, wer dahintersteht und was sie von dieser Quelle erwarten können.
newsLAB
60 Minuten
Gruppe im Raum. Echte Videos. Einschätzung vor und nach dem Hinsehen.
newsSENSE
2 Minuten
Allein im eigenen Feed. Vor dem Weiterschicken genauer hinsehen.
02 In einer Minute
newsLAB ist eine Web-App für den 60-minütigen Workshop „Wer macht meine News?“. Die Jugendlichen scannen einen QR-Code und arbeiten auf dem eigenen Smartphone, ohne Installation, ohne Konto und ohne Namen.
Keine Einteilung in seriös und unseriös. Ein Parteiaccount erfüllt eine andere Funktion als eine Redaktion. „Nicht erkennbar“ ist selbst ein Befund.
newsSENSE nimmt dieselben Fragen in den eigenen Feed mit. Claim: „Ein Beitrag. Ein zweiter Blick.“ Kostenlos nutzbar, ohne Konto, Daten bleiben auf dem Gerät.
Jugendliche von 15 bis 19 Jahren, Gruppen von 20 bis 30. Politik, Deutsch, Medienbildung, Projekttage. Entwickelt für das Newscamp von #UseTheNews und HAZ am 02.10.2026.
03 Zum Vortragen
Texte zum Vorlesen. Umschalten, vortragen, bei Bedarf kopieren. Kein Richtig oder Falsch in der Sache, nur verschiedene Dauern.
newsLAB. In 60 Minuten untersuchen Jugendliche echte Beiträge aus TikTok, Instagram und YouTube mit fünf Fragen und sehen auf dem Beamer, wie sich ihre Einschätzung durch genaues Hinsehen verändert.
newsSENSE. Bevor du einen Beitrag weiterschickst, hilft newsSENSE dir in zwei Minuten, genauer hinzusehen, ohne Konto und ohne dass deine Daten das Handy verlassen.
Beide. Mit newsLAB lernen Jugendliche im Workshop, wer hinter ihren Nachrichten steht, mit newsSENSE nehmen sie die Fragen in den eigenen Feed mit.
Nachrichten erreichen Jugendliche über TikTok, Instagram und YouTube. Auf demselben Bildschirm stehen Redaktion, Creator*in und Partei nebeneinander und sehen gleich aus.
newsLAB ist ein 60-Minuten-Workshop. Die Gruppe arbeitet auf dem eigenen Handy, ohne Installation und ohne Namen. Sie schätzt echte Videos erst aus dem Bauch, dann mit fünf Fragen. Auf dem Beamer sieht sie, wie sich die eigene Einschätzung verschiebt. Eine Musterlösung gibt es nicht.
Danach nimmt newsSENSE dieselben Fragen in den eigenen Feed mit. Zwei Minuten, ein Beitrag, ohne Konto. Im Workshop lernen Jugendliche die Fragen kennen, im Alltag wenden sie sie an.
60 Prozent der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland nutzen Nachrichten in sozialen Medien. 44 Prozent nennen sie als wichtigste Quelle, 17 Prozent als einzige. Die Zahlen stammen aus dem Reuters Institute Digital News Report 2026 und stehen im Drehbuch des Workshops. Vor einer Veröffentlichung am Original prüfen.
Das Problem ist nicht, dass Jugendliche „auf alles reinfallen“. Das Problem ist die Oberfläche. Beiträge von Redaktionen, Creator*innen, Parteien, Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen sehen auf derselben Plattform gleich aus. Welche Arbeitsweise dahintersteht, ist oft nicht zu erkennen.
Die Leitfrage lautet: Wer informiert mich hier eigentlich, und was kann ich aufgrund seiner Arbeitsweise von dieser Quelle erwarten?
newsLAB beantwortet das nicht für die Gruppe. Die App gibt fünf Fragen: Wer steckt dahinter? Woher stammen die Informationen? Prüft jemand vor der Veröffentlichung? Sind Fakt und Meinung getrennt? Was will das Angebot? Jede Frage hat vier Werte: klar, teilweise, nein, nicht erkennbar. Der vierte Wert ist der wichtigste. Fehlende Information ist selbst ein Befund.
Der Ablauf dauert 60 Minuten. QR-Code, anonymes Arbeiten auf dem Handy, echte Videos auf dem Beamer, Einschätzung, Untersuchung, Aufdecken mit dem Röntgenblick. Die Bühne zeigt, wie viele ihre Einschätzung geändert haben. Keine Punkte, kein Richtig oder Falsch. Die Smartphones gehen in den Gesprächsphasen in eine Pause, damit der Blick nach vorn geht.
Entwickelt für das Newscamp von #UseTheNews und HAZ am 02.10.2026 in Hannover. Für Schulen gedacht: Sekundarstufe ab Klasse 9, berufsbildende Schulen, 20 bis 30 Jugendliche. Kein Konto, kein Tracking, Hosting in Deutschland.
newsSENSE ist die Fortsetzung für den eigenen Feed. Dieselben Fragen, zwei Minuten, offline nach dem ersten Laden. Die App bewertet nie den Beitrag. Sie zeigt, wie genau jemand hingeschaut hat.
04 Belegte Zahlen
Angaben aus dem Drehbuch. Quelle und Jahr stehen dabei. Vor Veröffentlichung am Original prüfen.
60%
der 18- bis 24-Jährigen nutzen Nachrichten in sozialen Medien
Reuters Institute Digital News Report 2026, Deutschland
44%
nennen soziale Medien als wichtigste Nachrichtenquelle
Reuters Institute Digital News Report 2026, Deutschland
17%
nennen sie als einzige Nachrichtenquelle
Reuters Institute Digital News Report 2026, Deutschland
51%
achten auf News-Creator*innen, 39 Prozent auf Medienmarken
Robertson et al. 2026, Reuters Institute
33%
klicken bei KI-Suchantworten regelmäßig zu den Quellen
Simon, Nielsen und Fletcher 2025. „Nur rund ein Drittel.“
Wer informiert mich hier eigentlich, und was kann ich aufgrund seiner Arbeitsweise von dieser Quelle erwarten?
05 Der News-Check
Anklicken öffnet, was dahintersteckt. Vier Werte je Frage: klar, teilweise, nein, nicht erkennbar.
Ein Beitrag. Dieselbe Oberfläche.
Ein Beitrag. Dieselbe Oberfläche.
Ein Beitrag. Dieselbe Oberfläche.
Auf derselben Plattform sehen Redaktion, Creator*in und Partei gleich aus. Der Röntgenblick holt die Arbeitsweise nach vorn.
Autorenschaft, Impressum, Redaktion. In der Vorschau schätzt die Gruppe das. Beim Aufdecken steht die Orientierung in Worten, etwa „Einzelperson, dahinter eine Agentur“.
Quellentransparenz. Eine der vier Kartenfragen in Runde 2.
Redaktionelle Kontrolle. newsLAB fragt das in der Gruppe. newsSENSE ersetzt die Frage durch „Zusammenhang“, weil Prüfung im eigenen Feed selten erkennbar ist.
Trennung von Bericht und Haltung. Eine Einzelperson kann Quellen nennen, eine Redaktion auf TikTok bleibt eine Redaktion.
Funktion und Interessen. Berichten, einordnen, kommentieren, eine Position vertreten. Ohne das Angebot abzuwerten.
06 Was bleibt
Jeder Baustein wird erst an einem Fall erlebt, danach bekommt er auf einer Folie seinen Namen.
07 60 Minuten
Fassung vom 02.10.2026. Ein Klick, das Nächste. Die Folien laufen in der App.
Willkommensfolie, QR-Code, Tagescode. Jedes Handy bekommt eine anonyme Tier-Identität, etwa „Luchs 3“.
Umfrage „Wo hast du zuletzt eine Nachricht gesehen?“. Ergebnis als Balken. Danach Fachfolien zu Studien und Nachrichtenwegen.
Vier echte Profile, nur Profilbild und Handle. Die Gruppe schätzt: „Wer steckt dahinter?“
Je Video: Original auf dem Beamer, Runde 1 aus dem Bauch, Fachfolien, Runde 2 mit den Kartenfragen, Röntgenblick, Merksatz.
Link und QR-Code zu newsSENSE. Abschlussfolie mit Dank.
Die vier Fälle am 02.10.2026: eine Redaktion, die berichtet; eine Einzelperson mit Agentur dahinter; ein Politiker, dessen Profil eine Position vertritt; ein Angebot zwischen Redaktion und Organisation, das kommentiert. Namen der Accounts erst nach Freigabe.
08 Was die App kann
Smartphones der Jugendlichen. Einschätzen, abstimmen, Befunde lesen.
Laptop am Beamer. Videos, Gruppenergebnisse, Röntgenblick, Folien.
Handy oder Laptop der Leitung. Weiterschalten, aufdecken, Sprechernotizen, Zeit.
Laptop, vorher. Beispiele, Ablauf, Folien und Workshoptage pflegen.
09 Zusammenspiel
Wer im Workshop war, findet sich in der App wieder, und umgekehrt. Workshopantworten werden nicht übertragen.
10 Für Schulen
Echte Accounts und echte Videos, keine ausgedachten Beispiele.
Fünf Fragen für jeden neuen Beitrag, mit newsSENSE für den eigenen Feed.
Erst einschätzen, dann genau hinsehen. Die Gruppe sieht ihre eigene Bewegung.
Quellen werden nicht in gut und schlecht geteilt. Politische Accounts bleiben besprechbar.
Keine Installation, keine Konten, keine personenbezogenen Daten, Hosting in Deutschland.
Ablauf, Folien, Notizen und Fälle liegen vor. Das Notfallpaket sichert gegen Technikausfall.
[Preise und Konditionen folgen]
Geplant, noch nicht verfügbar: Vorlagen für 45 und 90 Minuten, Zugänge für mehrere Workshopleitungen, Auswertungsbericht, Handreichung. Nicht als vorhanden bewerben. Auftragsverarbeitungsvertrag für Schulen ist geplant, noch nicht fertig.
11 Zum Mitnehmen
Fertig formuliert aus dem Briefing. Kopieren und ins jeweilige Format setzen.
Wer macht meine News? newsLAB ist der 60-Minuten-Workshop, in dem Jugendliche echte Beiträge aus TikTok, Instagram und YouTube untersuchen. Sie scannen einen Code, arbeiten anonym auf dem eigenen Handy und sehen auf dem Beamer, wie sich ihre Einschätzung durch genaues Hinsehen verschiebt.
Fünf Fragen strukturieren die Untersuchung: Wer steckt dahinter, woher stammen die Informationen, prüft jemand, sind Fakt und Meinung getrennt, was will das Angebot. Die App teilt Quellen nicht in seriös und unseriös. Sie macht sichtbar, welche Funktion ein Angebot erfüllt und welche journalistische Arbeitsweise erkennbar ist.
Entwickelt für das Newscamp von #UseTheNews und HAZ. Ohne Konto, ohne Tracking, gehostet in Deutschland. newsSENSE nimmt dieselben Fragen danach in den eigenen Feed mit.
newsLAB. Workshop „Wer macht meine News?“
60 Minuten, 20 bis 30 Jugendliche von 15 bis 19 Jahren, eigenes Smartphone, Beamer, WLAN oder mobile Daten. Die Gruppe untersucht echte Beiträge aus sozialen Medien mit fünf Fragen zur Urheberschaft, zu Quellen, zur Prüfung, zur Trennung von Fakt und Meinung und zum Ziel des Angebots.
Die Workshopleitung steuert den Ablauf. Folien, Sprechernotizen, Fälle und ein Notfallpaket auf Papier liegen vor. Keine Installation, keine Konten, Hosting in Deutschland.
Fächer: Politik, Sozialkunde, Deutsch, Medienbildung, Projekttage und Demokratietage.
Anschluss: newsSENSE für den eigenen Feed, kostenlos nutzbar.
[Preise und Konditionen folgen]
Leitfrage: Wer informiert mich hier, und was kann ich von dieser Quelle erwarten?
Kein Fake-News-Workshop, kein Faktencheck, keine Sortierung in seriös und unseriös.
Jugendliche urteilen selbst. Die App sagt „So habt ihr gewählt“ und „Unsere Einschätzung. Eine Orientierung.“
Passung zum Beutelsbacher Konsens: kein vorgegebenes Urteil, Grenzfälle bleiben strittig, Ausgangspunkt ist der eigene Nachrichtenalltag.
Kompetenzvorschlag (am Original prüfen): KMK „Auswerten und Bewerten“, Medienkompetenzrahmen NRW Bereich 2, DigComp 2.2 Kompetenz 1.2.
Formate: einzelner Workshop, Projekttag, Fortbildung, Lizenz. [Preise folgen]
Offen: AV-Vertrag, geplante 45- und 90-Minuten-Fassungen, Zitate vom Newscamp.
Wer macht meine News? Das ist die Leitfrage von newsLAB, unserem 60-Minuten-Workshop zur Nachrichtenkompetenz.
Jugendliche untersuchen echte Beiträge aus TikTok, Instagram und YouTube. Sie schätzen erst selbst ein. Danach deckt die App auf, wer dahintersteht und wie dort gearbeitet wird. Die Gruppe sieht auf dem Beamer, wie sich ihre Einschätzung verschoben hat.
Keine Punkte, kein Richtig oder Falsch. Ein Parteiaccount ist eine gute Quelle für die Position dieser Partei. Eine Redaktion bleibt eine Redaktion, auch auf TikTok.
Entwickelt für das Newscamp von #UseTheNews und HAZ. newsSENSE nimmt die Fragen danach in den eigenen Feed mit.
newslab.bildungssprit.de · newssense.bildungssprit.de
Wer macht meine News? newsLAB: 60 Minuten, echte Videos, fünf Fragen, Auswertung ohne Richtig und Falsch. newsSENSE nimmt die Fragen in den eigenen Feed mit. Ohne Konto, ohne Tracking, Server in Deutschland.
Wer macht meine News?
Im Workshop newsLAB untersuchen Jugendliche echte Beiträge. Fünf Fragen, kein Richtig oder Falsch. Danach: newsSENSE für den eigenen Feed. Zwei Minuten, ein zweiter Blick.
Keine Wirkungsbehauptung, keine Evaluation. Nicht „Fake-News-Workshop“ oder „Faktencheck“. Keine Sortierung in gut und schlecht. Keine Zertifizierung. Keine Fallnamen, keine Logos von HAZ oder #UseTheNews ohne Freigabe. Keine Preise. Keine geplanten Funktionen als vorhanden. Keine OER-Lizenz behaupten.
12 Wer dahintersteht
Martin Karacsony und Falk Szyba. Lehrkräfte und Bildungsentwickler, Schwerpunkte politische Bildung, digitale Bildung, Nachrichtenkompetenz und Ausbildungsvorbereitung. Falk Szyba entwickelt die Apps.
[Rollen für die Website: wer hält Workshops, wer verantwortet Inhalte. Vom Nutzer zu ergänzen.]
info@bildungssprit.de bildungssprit.de newslab.bildungssprit.de newssense.bildungssprit.deWeitere Apps derselben Familie: lernPASS, crowdFLOW, learnWEB, morsePULSE, wordQUEST, iconCUTTER. Alle ohne Konto, ohne Tracking, eigener Server in Deutschland.
Stand des Briefings: 04.10.2026. newsSENSE: öffentliche Einführung geplant für den 09.10.2026.